Schleuse Cospuden   Drucken  E-mail 

Ein weiterer Schritt zur Schaffung der Schiffsdurchgängigkeit von der Stadt zum Neuseenland im Süden Leipzig ist getan.

Der symbolische 1. Spatenstich am Cospudener Nordstrand durch Regierungspräsident Steinbach, Bürgermeister Tschense und LMBV-Sanierungsbereichsleiter Röber war am Mo., den 06.06.05, das Startzeichen für den Bau des kombinierten Schleusen- und Wehrbauwerkes zwischen dem Cospudener See und dem Waldbad Lauer.

 

Schleuse Cospuden 
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Einweihung der Schleuse 
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Einweihung der Schleuse
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Nach der Fertigstellung dieser ersten Schleuse in der Wasserregion Leipzig kann der Wasserspiegelunterschied von ca. 90 Zentimetern zwischen dem See und dem Auslaufgraben überwunden werden, ohne das Boot zu verlassen. Zur vollständigen Bootspassage fehlen dann nur noch der Bau der Brücke S 46, der in der Grundsanierung der LMBV mbH eingeordnet ist, und  die Bootspassage am Connewitzer Wehr, die sich in der Planung befindet.

 

Das Projekt „Wassertouristische Anbindung der Stadt Leipzig an den Südraum Leipzig“ wurde im Jahre 2001 von den Bürgermeistern der Region zum Schlüsselprojekt  erklärt. Zwischenzeitlich sind mehrere Bausteine zur Umsetzung des Projektes realisiert worden, so beispielsweise  die Anhebung der Brücke am Klärwerk Markkleeberg, der Bau des Mischwasserrückhaltebeckens in Markkleeberg einschließlich der Optimierung des Staukanals und die Entschlammung des Floßgrabens in seiner gesamten Länge.

 

Der Bau des kombinierten Schleusen- und Wehrbauwerkes als Schlüsselbaustein für die wassertouristische Verbindung Stadt Leipzig – Südraum wurde mit 1,5 Mio. EUR Fördermitteln gemäß der Förderrichtlinie „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA-Infra) gefördert.  Für dieses Projekt gibt es zwei Bauherren: die Stadt Leipzig und die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft  mbH (LMBV).

 

Technische Daten zum Bauwerk im Überblick:

 Bauzeit:                                               05/2005 bis 12/2005.

 Erste nutzbare Saison der Schleuse:      2006

 

Schleusenmaße:                   

                                                     12,00 m nutzbare Länge

                                                      4,00 m nutzbare Breite

 

Eignung für folgende Bootstypen:  LeipzigBoot Typ I (8,00 m lang, 2,30 breit) - Mehrpersonenboot und Leipzig Typ II (6,40 m lang, 1,60 breit) und für alle Arten  muskelbetriebener Boote.

 

Bedienung: Die Schleuse wird per Knopfdruck am Anlegesteg bedient. Zwei bis max. drei Schleusungen pro Stunde sind möglich. Der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser beträgt ca. 0,90 m.

 

Finanzielle Förderung: Der Schleusenbau wurde mit 90 % gemäß der

Förderrichtlinie „Verbesserung der Infrastruktur“ GA-Infra gefördert durch das RP-Leipzig (Gesamtkosten der Schleuse: 1,7 Mio. EUR).

 

Die Schleuse ist einer der Schlüsselprojekte Stadthafen Leipzig – Zwenkauer See. Bisher wurden folgende Teilbausteine verwirklicht:

               

Bau der Kläranlage Markkleeberg

Bau der Mischwasserrückhaltung an der Raschwitzer Straße  einschl. Optimierung des Steuerungskanals durch die KWL GmbH

                Entschlammung Floßgraben (2000 – 2004)

   

Noch fehlende Bausteine sind:

 

Brücke über S46 (Bestandteil der Grundsanierung der  LMBV,   Bauausführung  

2006/2007) 

Bootspassage am Connewitzer Wehr (Planung laufen, Förderung über § 4

des VA BKS; Inbetriebnahme der Bootspassage am Connewitzer Wehr im Jahr 2007.

 

Die Kommunen des Grünen Rings Leipzig bemühen sich, die im Jahre 2001 festgelegten Schlüsselprojekte zielgerichtet umzusetzen. Das Schlüsselprojekt Stadthafen Leipzig - Cospudener/ Zwenkauer See ist das vordringlichste Projekt, da es auch einen hohen wirtschaftlichen Effekt bringen wird: Es verknüpft die Kultur- und Musikstadt Leipzig mit vielen Freizeitmöglichkeiten, so Segeln, Tauchen, Schwimmen, Baden im Cospudener See und ermöglicht den Besuch von Belantis bzw. einen Ausflug durch und in den Auwald auf dem Wasserweg.




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