LeipzigBoot   Drucken  E-mail 

Brücke am Karl-Heine-Kanal 
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Brücke am Karl-Heine-Kanal
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Nach den politischen Veränderungen im Jahre 1990 hat sich das Erscheinungsbild der Region Leipzig stark gewandelt. Die Braunkohleförderung der riesigen Tagebaue im Süden der Stadt Leipzig wurde eingestellt und die ausgekohlten Gruben bereits teilweise geflutet. Mit der Inbetriebnahme moderner Aufbereitungsverfahren hat sich die Gewässergüte der Fließgewässer deutlich verbessert. Seit Jahren werden die im Stadtgebiet einst verrohrten Abschnitte der Fließgewässer stückweise geöffnet. Durch den Leipziger Gewässerverbund werden die offengelegten Abschnitte stückweise an die stehenden Gewässer angebunden. Die Nachhaltigkeit dieser Planungen begründet sich in einer gewässerverträglichen Nutzung.

Das vorhandene Gewässernetz der Region Leipzig bietet von der landschaftlichen, wasserwirtschaftlichen und touristischen Bedingungen eine hohe Attraktivität hinsichtlich der Befahrung mit Booten. Jedoch sind die topographischen Randbedingungen wie Querschnitte und Tiefen eine Spezifikation der Region, so dass sie mit marktüblichen Booten (Sportboote, Mehrpersonenboote) nicht überall befahren werden können.

Der Gewässerausbau ist bezüglich des Gewässerverbundes vorrangig auf die Sicherstellung der Längsdurchgängigkeit und des Verbundes unter der Wahrung der natur- und schutzgebietsrelevanten Ansprüchen ausgerichtet. Aus diesem Grund muss eine Anpassung der Bootstypen an die spezifischen Bedingungen der Leipziger Region erfolgen.

LeipzigBoot 
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LeipzigBoot
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Auf Grund der gewässerspezifischen Bedingungen der Leipziger Fließgewässer soll daher ein, den örtlichen Bedingungen angepasstes optimiertes Boot, das sogenannt „LeipzigBoot“ entwickelt werden. Hinter dieser Innovation stehen folgende Nutzungsansprüche:

  • Umweltkompatibel
    • Uferschutz (Wellenschlag)
    • minimale Lärmbelästigung
    • alternative Motorisierung zum Verbrennungsmotor
  • Nutzungskomfortabel
    • einfache Handhabung
    • ausreichende Zuladungskapazität
    • ausreichende Nutzungsdauer

Die Konstruktion erfolgt unter der Berücksichtigung der örtlichen Morphometrie und Ufertopographie. Dabei wird insbesondere eine Optimierung des Bootskörpers unter der Beachtung der Wellenausformung und des Fahrverhaltens zu finden sein. Im Zusammenhang mit Tiefgang, Wellenwiderstand, Bootsbreite und –länge, wie auch hinsichtlich der Bootshöhe wird es eine für Leipzig typische Form geben, die optimal auf die Gewässermorphometrie der Region Leipzig zugeschnitten ist.

Die gewässerangepassten Parameter sind dabei:

Tiefgang: bis 0,30 m unter Zuladung
Bootsbreite:    ca. 1,8 m
Bootslänge ca. 8,0 m
Bootshöhe über Wasserlinie:   1,6 m
Geschwindigkeit: 5-10 km/h

 
Personennutzbare Bootsgrößen Personen B x H
Boot 1 (Familienboot) Personen 1 bis 4 1,85 x 6,4 m
Boot 2 (Fahrgastboot) bis 20 2,3 x 8,0 m

Die Planungen zum LeipzigBoot gingen zügig voran. Durch das Büro DesCon (Herr Dr.-Ing. C. Masilge) wurden am 28.11.2005 im Amt für Umweltschutz die Entwürfe und Details vorgestellt. Bis Ende 2005 wurden die Planungsunterlagen erarbeitet. Der Bau von 2 Prototypen  (Fahrgastboot) begann im Frühjahr 2007.

Entwurf für das LeipzigBoot 
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Entwurf für das LeipzigBoot
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Rumpf des LeipzigBootes 
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Rumpf des LeipzigBootes
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LeipzigBoot Stand 11/2007 
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LeipzigBoot Stand 11/2007
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 1. Testfahrt vom LeipzigBoot auf den Gewässern der Stadt Leipzig       

LeipzigBoot auf der Stadtelster 
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LeipzigBoot auf der Stadtelster
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 Mehr unter: www.freibord.netwww.ranaboot.de

 




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