Neuseenl@nd   Drucken  E-mail 

 
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Im Südraum Leipzig entsteht gegenwärtig das sogenannte Neuseenl@nd, das sich aus einer Reihe von bereits gefluteten und noch zu flutenden ehemaligen Tagebauen entwickelt.

Absetzer im Tagebau 
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Absetzer im Tagebau
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Bereits im Jahr 1790 wurde im Leipziger Südraum Braunkohle gefördert. Mit Beginn des intensiven Abbaus in der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts entwickelten sich aus den ehemaligen Kleinstförderstätten große Tagebaugebiete. In der früheren DDR erfolgte die Erzeugung von Wärme und Elektroenergie fast ausschließlich in Wärmekraftwerken, die auf Braunkohlenbasis den stetig wachsende Energiebedarf der Region abdeckten. Braunkohle war auf Grund ihrer vergleichsweise kostengünstigen Verfügbarkeit und des günstigen Abraum/Kohleverhältnisses der Hauptenergieträger der ehemaligen DDR.

Absetzer im Tagebau Zwenkau 
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Absetzer im Tagebau Zwenkau
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Das Gebiet zwischen Leipzig, Borna und Altenburg stand lange Zeit im Zeichen der Braunkohleindustrie, die in der Region rund 35.000 Menschen beschäftigte. Mehr als 3 Milliarden Tonnen Braunkohle wurden gefördert und cirka 250 km² Land abgegraben.

Tagebau 
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Tagebau
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Mit der Füllung der ausgekohlten Gruben wird sich bis zum Jahr 2015 eine neue „Wasserlandschaft“ in der ehemaligen Tagebauregion entwickeln, die zukünftig mit 23 Seen eine Gesamtfläche von 175 km² umfassen wird. Im Jahr 2000 wurde das erste bergbaulich genutzte Areal, der ca. 436 ha große Cospudener See zur wasserwirtschaftlichen und touristischen Nutzung übergeben.

Neuseenl@and ist ein Begriff, der sich aus einer Reihe von Gewässern wie z.B.:

  Größe
Waldbad Lauer 10 ha
Markkleeberger See 250 ha
Störmthaler See 750 ha
Cospudener See 436 ha
Zwenkauer See 914 ha
Bockwitzer See 187 ha
Witznitzer See 240 ha
Speicherbecken Borna 305 ha
Hainer See 387 ha
Haselbacher See 330 ha
Haubitzer See 158 ha
Harthsee 70 ha
Pahnaer See 25 ha

ableitet.

Cospudener Schleuse 
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Cospudener Schleuse
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Die Planungen zu Neuseenl@and sehen neben der wassersportlichen- auch die touristischen Nutzungen der Gewässer vor. Mit dem geplanten Gewässerverbund wurde nicht nur ein Leitprojekt sondern auch ein anspruchsvolles Ziel definiert, wobei unter der Einbeziehung der Leipziger Flüsse, Mühlgräben und Kanäle eine wassertouristische Verknüpfung mit den ehemaligen Tagebaugebieten hergestellt wird. Vom Leipziger Stadtzentrum wird man zukünftig mit Paddel-, Ruder- und Fahrgastbooten bis zu der ehemaligen Tagebaufolgelandschaft und zu seinem „Flagschiff“, dem Cospudener See, fahren können. Die ehemaligen Kohlegruben schaffen so neue Reize der Tourismus- und Freizeitregion in der man surfen, segeln, tauchen und weitere wassersportliche Aktivitäten erleben kann.

Die erste Etappe des Verbundes wird man mit der durchgängigen Befahrbarkeit des Waldbades Lauer zum Cospudener See im Jahr 2006 nutzen können. Die Vision Stadt-, Auen- und Bergbaufolgelandschaften im raschen Wechsel aus der Bootsperspektive über den Floßgraben erleben zu können wird Schritt für Schritt realisiert.

Schlüsselabschnitte entlang der Hautflüsse Weiße Elster und Pleiße sind dabei die Verbindungen der Stadt Leipzig über den Cospudener Sees und weiter bis zum Zwenkauer See. Aber auch die Anbindung des Störmtaler Sees und des Markkleeberger Sees. Die Benutzung soll mit gewässerangepassten Mehrpersonenbooten (wie zum Beispiel dem Leipzig-Bootà Link ) sowie Segel-, Paddel- sowie Ruderbooten und Kanus möglich sein.

Cospudener Schleuse 
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Cospudener Schleuse
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Entlang der Fließgewässer und zwischen den neuen Seen gibt es auf Grund der unterschiedlichen Wasserspiegellagen Gefällestufen, so dass der Bau von Bootshebeanlagen (Schleusen) und Umtragestellen notwendig ist.

Mit dem Boot können über die Fließgewässer wie Weiße Elster, Pleiße und Floßgraben folgende regionale Highlights erschlossen werden:

  • Erlebnispark Belantis
  • Wassersportzentrum Gruna
  • Ruder- und Kanuregattastrecken
  • Segelhäfen in Cospuden, Markkleeberg, Störmtal und Zwenkau
  • Wildwasserstrecke am Markkleeberger See

sowie der entstehende Freizeitpark am Hainer See.

Im Zuge der bereits begonnenen Rekultivierung und Sanierung werden umfangreiche Landschaftsveränderungen stattfinden, die ein harmonisches Nebeneinander verschiedener Landschaftselemente wie Seen, Wälder, Hügel und Offenland hervorbringen und ein großes Entwicklungspotenzial für Naherholung, Tourismus und Sportaktivitäten in sich bergen. Somit verfügt der Südraum Leipzig - auch mit seiner hervorragenden Verkehrsanbindung mit der Fertigstellung der BAB 38- und der geplanten Autobahnabfahrt am Freizeitpark BELANTIS über optimale Voraussetzungen für die Gelände- und Wassersportarten.

Weitere Informationen zum Thema:

www.neuseenland.de

www.belantis.de




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