Stadthafen   Drucken  E-mail 

Die Gewässer in der Region Leipzig bieten mit ihrem Verbundsystem aus Flüssen, Kanälen und Seen ideale Voraussetzungen für den Wassertourismus.

Der geplante Stadthafen, der sich in Nähe des Stadtkerns befindet, gibt dem infrastrukturellen Netzwerk der Stadt Leipzig eine besondere Note. Der Stadthafen bildet in diesem internen Netzwerk einen zentralen Mittelpunkt, der als Start- und Zielpunkt der Befahrungen der Gewässer funktioniert. Er bietet auf Grund seiner Lage ideale Voraussetzungen, um diese zentrale Funktion zu übernehmen. Von hier aus können nicht nur Ausflugsfahrten beginnen oder enden, auch Boote können gechartert werden.

Durch die Gestaltung des Areals wird es eine Vielzahl von Liegeplätzen im Hafen geben. Die große nutzbare Wasserfläche innerhalb der Stadt Leipzig gibt einen zusätzlichen Impuls auf die künftige Stadtentwicklung. Das sich am Standort entwickelnde maritime Leben wird durch den Bootsverkauf, -zubehör und -schulung ergänzt. Durch funktionale und städtebauliche Maßnahmen wie das Anlegen von Promenaden, Ufer, Gastronomie, Kultur und Attraktionen am Wasser, werden vielfältige Verbindungen zur Innenstadt hergestellt.

Lage des Stadthafens 
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Lage des Stadthafens
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Die Abbildung zeigt die räumliche Einordnung des Stadthafens in das Gesamtsystem des wasserwirtschaftlichen Netzwerkes.

 Bei der Projektentwicklung ist auch die Einrichtung eines Passagierverkehrs mit festem Fahrplan zwischen Leipzig und zum Beispiel dem See Cospuden, dem See Zwenkau oder aber bis zum Einkaufspark Nova Eventis in Günthersdorf (nach dem Durchstich und der Anbindung des Karl-Heine-Kanals sowohl an den Lindenauer Hafen als auch an den Elster-Saale-Kanal) geplant.

Übersicht der Kurse 
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Übersicht der Kurse
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Beschreibung der Kurse 
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Beschreibung der Kurse
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1) Die Zahlen basieren auf theoretischen Schätzwerten und können durch veränderte Schleusenzeiten und andere Wartezeiten in der Realität durchaus kürzer sein.

Durch die Verbindung der entstehenden Gewässer kann der Anschluss der Region Leipzig in naher Zukunft vom Stadthafen her auch zu den gefluteten Tagebaurestlöcher und zum europäischen Wasserstraßennetz ermöglicht werden. Es ist denkbar, dass Leipzig von Nord- und Ostsee über eine durchgängige Schifffahrtsroute zu erreichen ist. 

Da der Stadthafen inmitten eines von brachliegenden Gewerbe- und Wohnflächen geprägten Stadtbereichs geplant ist, wird sich mit der Anlage des Stadthafens auch das gesamte Gebiet wieder mit pulsierendem Leben erfüllen und Synergien hervorrufen. Derzeit erfolgt die Suche eines Projektentwicklers für das Areal. Am Standort ist ein attraktives Zentrum mit kulturellen, kommunikativen, gastronomischen und ökonomischen Angeboten geplant. Unter dem Stichwort „Wohnen und Arbeiten am Wasser“ könnte neben der Ausweisung von Büros und Ateliers auch die Schaffung von Wohnraum in unmittelbarer Stadthafenatmosphäre erwogen werden. Hierzu könnte in die Gestaltung des Hafens auch die Sanierung der angrenzenden Gebäude unter Beachtung ökonomischer Grundsätze mit einbezogen werden.

Hinsichtlich der kulturellen Nutzung könnte die Einbindung des in der Nähe ansässigen Thomanerchors berücksichtigt werden. Weitere Möglichkeiten zur kulturellen Nutzung könnte die Anlage einer Freilichtbühne am Wasser oder eine schwimmende Seebühne (ca. 110m2) bieten, auf der regelmäßig „open-air-Veranstaltungen“ (Konzerte, Lichterfest, Kino etc.) stattfinden.

Dadurch kann die Stadt Leipzig mit ihren kulturellen und sonstigen Angeboten zu einem noch interessanteren Anziehungspunkt für Touristen und Naherholungssuchende aber auch zu einem einzigartigen Ort zum Leben und zum Arbeiten werden. Mit der Fertigstellung des Hafens ist die Innenstadt der Stadt Leipzig auf dem Wasserweg erreich- und erlebbar.




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